Die Gründerszene Wien blüht auf

Startup

Bei Startup-Metropole denken die meisten an Berlin oder München – aber in der österreichischen Stadt Wien herrscht viel Treiben im Bezug auf die Gründerszene.

Wieso ist Wien so geeignet für die Gründerszene?

In den letzten Jahren hat sich eine kleine aber feine Startup-Community entwickelt, diese gewinnt stark an Dynamik. In Wien herrscht Aufbruchsstimmung, denn es haben bereits einige Startups auf die internationale Bühne geschafft (z.B. Runtastic, Tripwolf).

Gründer teilen Ideen miteinander und versuchen sich gegenseitig zu helfen, ohne Angst vor Konkurrenz oder ähnlichem. Der hohe Konkurrenzdruck mit Berlin oder München hat zu einer engen Gemeinschaft geführt – und diese zieht an einem Strang!

Was macht Wien besser als andere Metropolen?

Schon seit langer Zeit ist Wien das Bindestück zwischen Mittel- und Osteuropa. Als Hauptpunkt der Kulturen zieht die Stadt viele kreative Köpfe aus Osteuropa an. Es bildete sich somit eine starke Community aus Ungarn, Tschechien und Umgebung im Bereich der IT-Professionals. Ausserdem können innovative Startups viele junge Berufseinsteiger
diagramrekrutieren, die in anderen Wirtschaftszweigen keine ausreichenden Chancen bekommen, aufgrund von mangelnder Erfahrung und ähnlichem. Wien liegt im Recruiting und Teamaufbau eine Nasenlänge vorne, auch aufgrund der verhältnismäßig günstigen Lebenshaltungskosten.

Der Gründer-Hotspot in Wien ist der 5. Bezirk, Margareten. Dort trifft man andere Gründer in Co-Working-Spaces, tauscht Informationen aus und formt schlagkräftige Kooperationen.

Wo beschafft mein sein Gründer-Geld?

Im Vergleich zu Berlin oder München ist es um einiges schwerer Risikokapital aufzustellen – jedoch nicht unmöglich!
Auch hier hat sich die Szene weiterentwickelt. Es existiert inzwischen eine kleine Gemeinschaft von Business-Angels und Seed-Investoren. Speedinvest und AWS Gründerfonds sind die Ansprechpartner für große Investitionen.

Speedinvest ist mittlerweile auch in München vertreten. AWS hat circa 65 Millionen Euro zur Verfügung, die nur auf hungrige Startups warten. Ein weiterer Ansprechpartner ist Austrian Startups, diese Plattform versucht Gründern unter die Arme zu greifen und die Szene zu verbessern.

Problematik in Österreich?

Das Hauptproblem besteht darin, dass Österreich an sich ein sehr kleiner Markt ist. Erfolgreiche Startups müssen sich also über die Landesgrenze heraus orientieren. Berlin und München sind beispielsweise im Bezug auf die Finanzverfügung Wien ein ganzes Stück voraus.

Die Gründerszene musst ein Bestandteil der Gegenwart und Zukunft werden, Wien braucht mehr Unternehmer. Die Sicherheitsbedenken von jungen Absolventen sind veraltet und keineswegs aktuell – mittlerweile ist kein Job sicher, egal wie groß das Unternehmen ist.

Weitere Informationen zum Thema Vor- und Nachteile von Startups finden Sie hier.

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