40 Prozent Preisanstieg der Immobilienpreise

preisanstieg

Preisanstieg – Was haben riskante Aktienmärkte und solide österreichische Immobilienpreise gemeinsam? Sie steigen ähnlich stark.

Welche Städte zu den Spitzenreitern beim Preisanstieg zählen und bei welchen Immobilien die Preissteigerung an höchsten sind. Wie stark die Kosten für selbstgenutzte Immos angezogen haben und was Experten nun raten.

Die jährliche Preissteigerung bei österreichischen Immobilien 2016 steht großen Börsenindizes wie Dax oder S&P um nichts nach. Stiegen die Preise, gemessen am österreichischen Häuserpreisindex (HPI), doch alleine im Vorjahr im Vergleich zu 2015 um 8,5 Prozent.

Gebrauchte Immobilien: 9,4 Prozent Preisanstieg

Nach den langen Jahren der Preissteigerung eine erstaunliche Entwicklung. Laut Berechnungen von Statistik Austria war der Preisanstieg im Vorjahr sogar deutlich höher als in den Jahren davor (2015: +4,9%, 2014: +3,5%). Der Kauf von bestehendem Wohnraum wurde mit einem Plus von 9,4% deutlich teurer als jener des neu gebauten Wohnraums (+3,8%). Davon nahmen die Preise bestehender Häuser um 7,4%, jene bestehender Wohnungen um 10,4% im Jahresvergleich zu. Grundlage der Erhebung sind die von Privathaushalten getätigten Käufe von neuen und bestehenden Häusern und Wohnungen. Es werden die tatsächlichen Transaktionspreise erfasst, auf Quadratmeterpreise umgerechnet und quartalsweise ausgewertet.
Der Teilindex „Kauf von neuem Wohnraum“, der die Preisentwicklung von neuen Wohnungen und Fertighäusern abbildet, stieg im Jahr 2016 im Vergleich zu 2015 um 3,8% (Indexstand 136,24).
In sechs Jahren ein Plus von rund 140 Prozent
Der Häuserpreisindex 2010 (HPI) stieg seither um 141,32. Das vierte Quartal 2016 wies einen Indexstand von 142,38 auf.

Regionaler Vergleich: Wien und Salzburg als Spitzenreiter

Seit Beginn der HPI-Indexreihe im Jahr 2010 stiegen die Preise im ländlichen Raum weniger stark als im Österreichdurchschnitt (+41,3%). In ländlichen Gebieten war die Teuerung der Häuser im Bundesland Salzburg (ohne die Stadt Salzburg) (+35,3%) am höchsten, gefolgt von Kärnten (+32,9%). Den geringsten Preisanstieg der Häuser wies das westliche Niederösterreich (+25,0%) auf.

In den sechs größten städtischen Regionen reihten sich die Teuerungsraten der Wohnungen seit 2010 wie folgt: Wien lag an erster Stelle (+71,8%), gefolgt von Salzburg (+58,2%), Bregenz und Innsbruck (+50,6%), Graz (+41,6%) und Linz (+36,1%). Im Vergleich zum Vorjahr verteuerten sich Häuser im Burgenland am stärksten (+13,8%), während sich im Bundesland Salzburg sogar eine Preissenkung im Vergleich zu 2015 (-3,2%) zeigte. Bei den Wohnungen in städtischen Regionen wies Graz mit 14,0% die stärkste Teuerung auf, gefolgt von Bregenz und Innsbruck (12,1%), Wien (10,9%) und der Stadt Salzburg (8,2%).

International bei den Spitzenreitern

Im europäischen Vergleich lag der österreichische Häuserpreisindex im Durchschnitt der ersten drei Quartale 2016 (das vierte Quartal wird international erst im April 2017 veröffentlicht) mit einer Preissteigerung von 9,1% im Vergleich zum gleichen Zeitraum des Vorjahres deutlich über der durchschnittlichen HPI-Teuerungsrate des Euroraums (+3,2%) und der Europäischen Union (+4,1%).

Kosten für selbstgenutzte Immos stieg in sechs Jahren um 18 Prozent

Der Preisindex für selbstgenutzten Wohnraum stellt eine Erweiterung zum Häuserpreisindex dar. Dieser enthält neben der Beschaffung von neuem und bestehendem Wohnraum auch Ausgaben, die mit der Anschaffung und dem Eigentum von Wohnraum anfallen, z. B. Gebühren des Erwerbs, Versicherungen und Kosten für Reparaturen und Renovierungen. Dieser Index enthält nur den neu zum Sektor Haushalte hinzugekommenen Wohnraum (also keine Transaktionen von Haushalt zu Haushalt). Er stieg im Jahr 2016 um 1,8% (2015: +2,1%, 2014: +2,7%) und wies auf Basis 2010 einen Indexstand von 117,84 auf.

Expertentipp: Immobilien noch rasch vor dem Ende des Hypes verkaufen

Doch wie trend.at bereits berichtete, soll sich der Goldrausch am heimischen Immobilienmarkt dem Ende zuneigen. Für 2017 erwarten die Experten von Raiffeisen Immobilien eine Stabilisierung der Verkaufspreise auf hohem Niveau. Wer seine Immobilie verkaufen will, sollte jedoch nicht mehr länger zuwarten, sondern sich von der Liegenschaften trennen. „Denn die Preise setzen zur „sanften Landung“ an“, ist Peter Weinberger, Chef von Raiffeisen Immobilien NÖ/Wien/Burgenland überzeugt.

Sind Sie auf der Suche nach einem Business-Center oder Coworking-Space in Österreich? Auf matchoffice.at finden Sie zahlreiche interessante Angebote.

Wie wichtig ist Baubegleitendes Facility Management?

facility management

Es äußerst ratsam sich als Investor und Projektentwickler bereits in der Planungsphase einen Facility Management-Dienstleister zu angeln.

Der Verkaufswert der Immobilie steigert sich stark dank professionellem Facility Management, jedoch schreckt es viele anfangs ab, da die Kosten ebenfalls deutlich erhöht sind, jedoch ist es sehr rentabel.

Effizienzpotentiale voll auskosten

Die ideale Ausgangssituation für professionelles Facility Management sind die Anforderungen die vom Eigentümer an ihre Immobilie gestellt werden: Sie müssen ein optimales Arbeitsumfeld bieten und günstig zu unterhalten sein. cleaner
Anpassungen zu einem späteren Zeitpunkt sind teuer und aufwendig. Wenn die Immobilie samt Gebäudetechnik erst einmal steht, ist der Einfluss auf die Kosten gering – also vorher erledigen!

Bei Neubauten sieht das ganze wieder anders aus. Wenn von Beginn an in der Planungsphase der Immobilienzyklus berücksichtigt wird, sind große Effizienzpotentiale inbegriffen. „Baubegleitendes Facility Management“ nennt sich diese Methodik und ist eine Strategie zur Vermeidung von Planungsfehlern.

Die drei großen Vorteile

  1. Durch niedrigere Betriebs- und Umnutzungskosten steigert das baubegleitende FM den Wert der Immobilie. Dies hat höhere Mieteinnahmen und Verkaufserlöse zur Folge.
  2. In bereits unter zehn Jahren gleichen sich die erhöhten Kosten in der Planungsphase aus.
  3. Facility Manager haben ein breit gefächertes Einsatzgebiet. Sie unterstützen den Bauherren als Moderator und vertreten seine Anliegen gegenüber dem Architekten und Bauunternehmen. Außerdem optimieren sie das Projektmanagement und Controlling.

Wie bereits erwähnt relativiert sich der erhöhte Aufwand binnen weniger Jahre und steigert die Attraktivität des Objekts, unabhängig von der Nutzungsart. Selbst bei einer Immobilie welche direkt nach der Errichtung für den Verkauf vorgesehen ist lohnt sich diese Methode, da die Attraktivität sich durch niedrige Bewirtschaftungskosten erhöht.

Hohe Ersparnisse von bis zu 20% sind möglich

Dank baubegleitendem Facility Management lassen sich 10 bis 20% der Gesamtkosten sparen (über den Immobilienzyklus). In diese Angabe ist der erhöhte Kostenaufwand in der Planungsphase bereits integriert. Also ohne den Mehraufwand einzurechnen sind die Ersparnisse in der Bewirtschaftung noch um einiges höher.

Diese Effizienzsteigerung ist für den Endnutzer nicht „sichtbar“, sprich sie kommt nicht durch längere Reinigungsintervalle oder ähnliches zum Vorschein. Die Erfahrungen in der Bewirtschaftung sind jedoch leichter in Zahlen zu fassen: Gebäude können besser optimiert werden im Bezug auf die Nutzungsgewohnheiten. Vorraussetzungen für eine (Teil-)Automatisierung sind ebenfalls gegeben.

→ Weitere Informationen über den Begriff Facility Management finden Sie hier!

→ Moderne Büroflächen nach dem Konzept des Facility Managements können Sie auf matchoffice.at finden.

Die Gründerszene Wien blüht auf

Startup

Bei Startup-Metropole denken die meisten an Berlin oder München – aber in der österreichischen Stadt Wien herrscht viel Treiben im Bezug auf die Gründerszene.

Wieso ist Wien so geeignet für die Gründerszene?

In den letzten Jahren hat sich eine kleine aber feine Startup-Community entwickelt, diese gewinnt stark an Dynamik. In Wien herrscht Aufbruchsstimmung, denn es haben bereits einige Startups auf die internationale Bühne geschafft (z.B. Runtastic, Tripwolf).

Gründer teilen Ideen miteinander und versuchen sich gegenseitig zu helfen, ohne Angst vor Konkurrenz oder ähnlichem. Der hohe Konkurrenzdruck mit Berlin oder München hat zu einer engen Gemeinschaft geführt – und diese zieht an einem Strang!

Was macht Wien besser als andere Metropolen?

Schon seit langer Zeit ist Wien das Bindestück zwischen Mittel- und Osteuropa. Als Hauptpunkt der Kulturen zieht die Stadt viele kreative Köpfe aus Osteuropa an. Es bildete sich somit eine starke Community aus Ungarn, Tschechien und Umgebung im Bereich der IT-Professionals. Ausserdem können innovative Startups viele junge Berufseinsteiger
diagramrekrutieren, die in anderen Wirtschaftszweigen keine ausreichenden Chancen bekommen, aufgrund von mangelnder Erfahrung und ähnlichem. Wien liegt im Recruiting und Teamaufbau eine Nasenlänge vorne, auch aufgrund der verhältnismäßig günstigen Lebenshaltungskosten.

Der Gründer-Hotspot in Wien ist der 5. Bezirk, Margareten. Dort trifft man andere Gründer in Co-Working-Spaces, tauscht Informationen aus und formt schlagkräftige Kooperationen.

Wo beschafft mein sein Gründer-Geld?

Im Vergleich zu Berlin oder München ist es um einiges schwerer Risikokapital aufzustellen – jedoch nicht unmöglich!
Auch hier hat sich die Szene weiterentwickelt. Es existiert inzwischen eine kleine Gemeinschaft von Business-Angels und Seed-Investoren. Speedinvest und AWS Gründerfonds sind die Ansprechpartner für große Investitionen.

Speedinvest ist mittlerweile auch in München vertreten. AWS hat circa 65 Millionen Euro zur Verfügung, die nur auf hungrige Startups warten. Ein weiterer Ansprechpartner ist Austrian Startups, diese Plattform versucht Gründern unter die Arme zu greifen und die Szene zu verbessern.

Problematik in Österreich?

Das Hauptproblem besteht darin, dass Österreich an sich ein sehr kleiner Markt ist. Erfolgreiche Startups müssen sich also über die Landesgrenze heraus orientieren. Berlin und München sind beispielsweise im Bezug auf die Finanzverfügung Wien ein ganzes Stück voraus.

Die Gründerszene musst ein Bestandteil der Gegenwart und Zukunft werden, Wien braucht mehr Unternehmer. Die Sicherheitsbedenken von jungen Absolventen sind veraltet und keineswegs aktuell – mittlerweile ist kein Job sicher, egal wie groß das Unternehmen ist.

Weitere Informationen zum Thema Vor- und Nachteile von Startups finden Sie hier.

Sind Sie ebenfalls Gründer und wollen sich in ein Business-Center oder Co-Working-Space mieten? Auf matchoffice.at finden Sie passende Objekte, auch im unterschätzten Wien!

Wirtschaftspark Breitensee – Ein Gewerbehof wirft sich in Schale

In Breitensee wurde ein bestehendes Gewerbeareal zum Treffpunkt von Creative Industries, Hightech-Produzenten und ölverschmierten Fabrikarbeitern

Bruno Ettenauer – „Ein Haus muss Emotionen ausstrahlen“

Die CA Immo mischt am größten innerstädtischen Entwicklungsareal in Deutschland, der Europacity rund um den Berliner Hauptbahnhof, gleich mit mehreren Projekten kräftig mit